Pott Sterling


Sieben Modelle. Zwei Finishes. Ganzjährig verfügbar.


Das Pott-Besteckprogramm umfasst insgesamt 19 Modelle, sieben davon werden auch oder ausschließlich in 925 Sterlingsilber angefertigt. Bislang wurden Pott Sterling Modelle einmal jährlich im Frühling gefertigt und ausgeliefert.


Damit Silber bei Pott in Zukunft das ganze Jahr über glänzen kann, sind alle sieben Sterlingsilber Modelle ab sofort zeitlich uneingeschränkt bestell- und lieferbar. Was bislang nur als Sonderanfertigung möglich war, ist neuer Standard im Pott Sterling Portfolio: Das matt gebürstete Finish wird dauerhaft um die brillant polierte Option ergänzt. 


Mit insgesamt 14 verschiedenen Sterlingsilber Varianten verleiht Pott seinem Anspruch an handwerkliche Vollendung Ausdruck. Pott Sterling steht das ganze Jahr über für Silberbestecke, die durch ihre zeitlose und ikonische Formsprache in der langen Geschichte der Besteckkultur einzigartig sind.

Form gewordene Geschichte


Pott Bestecke blicken auf eine lange Geschichte zurück. Von Carl Hugo Pott im Jahr 1904 als Werkstätte zum Damaszieren von Schneidwaren gegründet, entsteht im Laufe des 20. Jahrhunderts ein epochales Pott-Besteckprogramm, inspiriert von der klaren, funktionalen Formensprache des Gründersohnes Carl Pott.


Auch das Edelmetall Silber blickt auf eine lange Tradition in der Tischkultur zurück. Als Tafelsilber tauchte es bereits in der griechisch-römischen Antike auf, doch erst im 16. Jahrhundert entstanden Bestecke in der uns vertrauten Form. Als Symbol von Status und Kultiviertheit begleitet es seither die gedeckte Tafel – bewahrt in Erbstücken, Sammlungen und feiner Handwerkskunst.

Vom Handwerk zum Kulturgut


1932 trat Carl Pott mit 26 Jahren in den väterlichen Betrieb ein, der bis dahin mit verschiedenen Auftraggebern in der zunehmend bedeutenden Solinger Besteckindustrie zusammenarbeitete. Als Verantwortlicher für den technisch-künstlerischen Bereich richtete er den Fokus des Unternehmens schrittweise auf die Gestaltung und Herstellung eigener Bestecke. Mit seinen vornehmlich in rostfreiem Stahl umgesetzten Entwürfen der 1930er Jahren, legte er den Grundstein für den Pott-Stil und begründete als herausragender Besteckgestalter den heutigen Ruf der Marke.


1948 wurde dieser Designethos erstmals auf das Material Silber übertragen: Mit Pott 81 kam das erste Sterlingsilber Besteck der Marke auf den Markt, mit dessen Gestaltung Carl Pott den Architekten und Industriegestalter Hermann Gretsch bereits 1941 beauftragt hatte. 1949 erreichte Pott die Anfrage, den Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten, die Villa Hammerschmidt, mit Pott 81 in einer Ausführung mit Gravur des Bundesadlers auszustatten.


In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche weitere Entwürfe von Carl Pott und namhaften Designgrößen ihrer Zeit. Die klare, funktionale Formensprache prägte die Ästhetik der jungen Bundesrepublik: Pott Bestecke fanden ihren Weg zur Deutschen Lufthansa, ins Olympische Dorf in München, zum Ratssilber der Stadt Köln, in den Kanzlerbungalow in Bonn und in zahlreiche deutsche Botschaften weltweit. Vielfach ausgezeichnet, sind sie heute Teil internationaler Designsammlungen und Museen.

Meisterliche Handarbeit, die Generationen überdauert


Nach der dritten Generation des Familienunternehmens Pott war zunächst unklar, wie es mit der Traditionsmarke weitergehen würde. Schließlich übernahm Familie Seibel, die seit 1895 ebenfalls eine erfolgreiche Tradition in der handwerklichen Besteckfertigung pflegt, das Erbe von Pott. Seit 2006 sorgt sie mit großer Leidenschaft dafür, dass Marke und Produkte fortbestehen. Heute befindet sich die Besteckmanufaktur im benachbarten Mettmann, wenige Kilometer vom Gründungsort Solingen entfernt, wo Pott-Bestecke ohne Kompromisse und mit höchstem Anspruch an Qualität und Form in aufwändiger Handarbeit gefertigt werden.


So modern Pott-Bestecke wirken, so traditionell werden sie gefertigt. Jedes Stück entsteht in geduldiger Handarbeit, die über Generationen verfeinert wurde: entgraten, schleifen, polieren, mattieren – Schritt für Schritt, mit voller Aufmerksamkeit für jedes Detail, entsteht aus dem Rohling ein formvollendetes Besteckteil. Ein Löffel und eine Gabel verlangen über 30, ein Messer mehr als 90 Arbeitsschritte – Aufwand, der Qualität und Beständigkeit garantiert. 


Die Klingen für Pott Messer werden in Solingen traditionell von Hand aus Molybdän-Vanadiumstahl geschmiedet und gehärtet. Beim «Blaupließten» wird die Klinge fein ausgeschliffen – für besondere Rostbeständigkeit und eine glatte Oberfläche, welche die Schnittqualität erhöht. In unserer Manufaktur in Mettmann wird die Klinge in das mit Quarzsand gefüllte Hohlheft eingesetzt und mit der charakteristischen Mikro-Verzahnung versehen, die außergewöhnliche Schärfe garantiert.

Entdecken Sie sieben Pott Sterling Modelle in zwei Finishvarianten:


Typisch für Pott ist die Breite, in der fast alle Besteckserien ausgeführt werden. Vom vierteiligen Tafelbesteck über Buttermesser, Suppen- und Servierlöffel bis hin zum Dessertbesteck weisen alle Einzelteile die charakteristischen Gestaltungsmerkmale eines Modells auf.

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